Zugspitz Ultratrail 107K Strecke 2026: Fotorekognoszierung, Bedingungen und Eindrücke
Diese Fotodokumentation zeigt Eindrücke von der Zugspitz Ultratrail 107K Strecke rund um die Zugspitze. Die Route führt über 107 Kilometer und 5.280 Höhenmeter, mit Start in Garmisch-Partenkirchen am 19. Juni 2026.
Wir haben den Kurs zwischen dem 19. und 27. Mai 2026 rekognosziert. Die Bedingungen auf der Strecke sind derzeit sehr gut. Oberhalb von rund 1.900 Metern liegen noch einzelne Schneereste, sie schmelzen jedoch schnell. Wenn die Entwicklung stabil bleibt, stehen die Chancen gut, dass große Teile der Strecke bis zum Rennstart weitgehend schneefrei sind.
Die Galerie soll Läuferinnen und Läufern bei der Vorbereitung auf den Zugspitz Ultratrail helfen. Sie zeigt typische Trail-Passagen, alpine Wege, Anstiege, Abstiege, Untergrund und landschaftliche Abschnitte der 107K-Strecke.
Was diese Bilder über dein Rennen sagen
Die Galerie ist kein Album, sie ist eine Streckenlesung. Vier, fünf Stellen entscheiden hier über deinen Tag, und die Fotos zeigen sie deutlich.
Die hohen, exponierten Abschnitte um KM 28 bis 35 tragen am längsten Schnee und Restschnee. Hier verlierst du Zeit, wenn du Untergrund und Linie nicht vorher im Kopf hast. Der technische, steinige Abstieg im Bereich Eibsee um KM 14 bis 15 verlangt nachts volle Aufmerksamkeit, früh im Rennen und leicht zu unterschätzen.
In der zweiten Hälfte zwingt dich der Abschnitt rund um die Partnachklamm bei etwa KM 82 ohnehin aus dem Tempo. Und das letzte Drittel ab KM 91 ist kein Auslaufen, sondern noch einmal echte Höhenmeter mit müden Beinen. Wer diese Stellen als Plan liest statt als Überraschung, läuft sie schneller und sicherer.

Flacher Auftakt auf Asphalt bei Garmisch-Partenkirchen mit Blick auf das Wettersteinmassiv.

Erster längerer Waldanstieg auf schmalem, wurzeligem Trail oberhalb von Hammersbach.

Übergang vom breiteren Waldweg auf einen schmalen Singletrail Richtung Eibsee.

Technischer Waldtrail mit Steinen, Wurzeln und feuchtem Untergrund vor dem Eibsee.

Gut laufbarer Forstweg im Wald, bevor die Strecke weiter Richtung Eibsee führt.

Breiter Schotterweg durch den Wald mit leichtem Gefälle und Blick auf die Berge.

Steiniger Anstieg im Wald nach dem Eibsee, technisch deutlich anspruchsvoller als der Forstweg davor.

Breiter Schotterweg im Wald auf dem Anstieg oberhalb des Eibsees.

Offenes Hochtal mit Blick auf die Riffelwandspitzen und den alpinen Abschnitt oberhalb des Eibsees.

Wolken ziehen über die felsigen Wände der Riffelwandspitzen auf der ZUT-107K-Strecke.

Waldtrail mit Markierung, Wurzeln und Steinen auf dem Weg Richtung Ehrwald.

Grober, steiniger Trail im Wald mit kurzen steilen Passagen nach dem Eibsee-Abschnitt; besonders nachts im Abstieg vorsichtig laufen.

Breiter Schotterweg am Fuß des Wettersteingebirges mit Blick auf die Felswände.

Blick ins Tal bei Ehrwald nach dem technischen Abschnitt vom Eibsee.

Wegweiser am Koppensteig Richtung Ehrwalder Alm, kurz vor dem nächsten Anstieg.

Wurzeliger Waldtrail am Koppensteig oberhalb von Ehrwald.

Steiler Waldanstieg mit freiliegenden Wurzeln und erdigem Untergrund Richtung Ehrwalder Alm.

Almgelände oberhalb von Ehrwald mit Blick auf die Wetterstein-Felsen.

Pestkapelle bei der Ehrwalder Alm mit Almwiesen und Blick auf den nächsten alpinen Abschnitt Richtung Gatterl.

Offene Bergflanke mit Schotterweg und Blick auf die Felswände oberhalb der Ehrwalder Alm.

Schmaler Pfad über offenes Almgelände; eine der kleinen technischen Attraktionen auf dem Weg Richtung Gatterl.

Schneefeld auf dem Anstieg Richtung Gatterl, hier kann im Mai noch Trittsicherheit nötig sein.

Grobes Geröllfeld auf dem hochalpinen Abschnitt, technisch und langsam zu laufen.

Schmaler alpiner Pfad oberhalb der Schneefelder mit Blick ins Wettersteingebirge.

Querung eines Schneefelds auf dem Weg Richtung Gatterl und Knorrhütte.

Breites Schneefeld im Hochbereich der ZUT-107K-Strecke kurz vor dem Pass.

Steiler Abstieg über Wiesenhang und schmalen Pfad nach dem hochalpinen Abschnitt.

Gerölliger Trail mit kleinen Schneeresten und Blick auf die felsige Umgebung.

Hochalpiner Panoramaweg mit weitem Blick über das Wettersteingebirge.

Offener Bergkessel mit Schneefeldern und gut sichtbarer Trailspur.

Steiniger Waldweg im Abstieg, nach den Schneefeldern wieder besser laufbar.

Breiter Forstweg im Tal mit Blick zurück auf die Felswände des Wettersteingebirges.

Schotterweg im alpinen Tal, gut laufbar, aber noch mit langen Abstiegsmetern.

Schmaler Trail mit Steinen und Wurzeln im Wald nach dem alpinen Abschnitt.

Schmaler Hangtrail im Wald mit seitlicher Böschung und Blick ins Tal.

Singletrail durch offenes Almgelände mit Blick auf die hohen Wettersteinwände.

Alpiner Talkessel mit Felswänden und Schneeresten auf der ZUT-107K-Strecke.

Blockiges Gelände und markierter Pfad im hochalpinen Abschnitt.

Schmaler Bergpfad über Geröll und Gras, eine Passage für kontrolliertes Tempo.

Blick über Schneefelder und Felswände im alpinen Teil der Strecke.

Querung eines Schneefelds unter steilen Felswänden, im Mai noch deutlich winterlich.

Abstieg auf schmalem Trail durch Latschen mit Blick ins Tal.

Steiniger Waldtrail im Abstieg, technisch genug für konzentriertes Laufen.

Breiter Waldweg im unteren Abschnitt nach dem langen alpinen Block.

Schmaler Waldtrail mit Steinen und Wurzeln, wieder deutlich technischer Untergrund.

Erdiger Singletrail im dichten Wald mit weichem, schattigem Untergrund.

Wegkreuzung im Wald auf einem laufbaren Trailabschnitt.

Ruhiger Seeabschnitt mit Blick auf das Wettersteingebirge.

Uferweg am Bergsee mit Schilfzone und Blick auf die Gipfel.

Schotterweg im Wald, ein schnellerer Abschnitt nach den technischen Trails.

Breiter Waldweg mit leichter Steigung und guter Laufbarkeit.

Wiesenabschnitt bei Schloss Elmau mit Wettersteinblick, bevor die Strecke wieder in den Wald führt.

Schmaler Waldpfad auf weichem Boden zwischen hohen Fichten.

Breiter Schotterweg durch offenes Almgelände, gut rhythmisch zu laufen.

Waldweg mit Schatten und festem Untergrund im späteren Streckenabschnitt.

Partnachklamm mit engem Felsdurchgang, Wasserlauf und feuchtem Untergrund.

Schmaler Stegweg in der Partnachklamm, hier wird das Tempo automatisch langsamer.

Breiter Forstweg im Wald nach dem Schluchtabschnitt.

Laufbarer Waldweg entlang des Bachs vor dem nächsten technischen Teil.

Schotterweg mit kleinem Bachlauf rechts der Strecke, an heißen Tagen hilfreich zum Kühlen.

Schmaler Waldtrail auf weichem Boden zwischen Bäumen und Felsen.

Verwurzelter Trail im lichten Wald, ein Abschnitt für kurze, saubere Schritte.

Schmaler Waldpfad am Hang mit Steinen und Wurzeln.

Alpiner Kessel mit Schneefeldern und Blick auf die Felswände im Schlussdrittel.

Durchgang zwischen Felswänden auf dem hochalpinen Weg.

Schneereste und Schotterflächen im alpinen Gelände oberhalb der Baumgrenze.

Steiler Schotterabstieg mit weitem Blick ins Tal Richtung Garmisch-Partenkirchen.

Schmaler Bergtrail durch Latschen mit Blick auf die umliegenden Gipfel.

Querung eines Schneefelds am späten alpinen Abschnitt der ZUT-107K-Strecke.

Wiesenweg oberhalb von Garmisch-Partenkirchen mit Blick zurück ins Wettersteingebirge.

Breiter Wald- und Wiesenweg auf den letzten Kilometern zurück nach Garmisch-Partenkirchen.
Aus der Streckenlesung wird ein Plan Segment für Segment
Die Fotos zeigen die entscheidenden Stellen. Der Race Strategy Guide macht daraus konkrete Entscheidungen für Tempo, Untergrund und Timing über die volle Distanz.
- die kritischen Schnee- und Hochlagen als Tempo- und Linienplan
- der technische Abstieg im Bereich Eibsee für die Nacht durchgespielt
- die zweite Hälfte ab Partnachklamm mit realistischen Zwischenzeiten
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Renntag: Zugspitz Ultratrail, 19. Juni 2026
