Prüfe die Vorhersage für die entscheidenden Punkte deiner Strecke, bevor du Tempo, Kleidung und Sicherheitsstrategie festlegst.
Bei Berg- und Trailläufen ist das Wetter kein Nebenthema. Wind und Temperatur bestimmen, wie schnell du laufen kannst und was du anziehen musst. Niederschlag und Sichtverhältnisse entscheiden manchmal sogar darüber, ob du überhaupt startest.
Wer die Bedingungen erst kurz vor dem Start prüft, reagiert meist zu spät. Eine Wetterprognose für die Strecke zeigt dir frühzeitig, an welchen Stellen du Ausrüstung und Tempo anpassen solltest.
Zwischen Tal und Gipfel können auf derselben Route völlig unterschiedliche Bedingungen herrschen. Pro 1.000 Höhenmeter sinkt die Temperatur um rund 6 bis 7 Grad. Auf exponierten Graten kommen Böen und schnelle Wetterwechsel hinzu.
Gerade auf alpinen Strecken entscheidet die gefühlte Temperatur oft darüber, ob du in Bewegung warm bleibst oder schon in einer kurzen Pause auskühlst. Eine Prognose für die nächste Stadt hilft dir dort kaum weiter. Du brauchst Werte für die entscheidenden Punkte deiner Strecke.
Vergleiche die Vorhersage am tiefsten und am höchsten Punkt der Route, nicht nur am Start. So erkennst du, welche Schichten du brauchst und ob die Pflichtausrüstung ausreicht oder du zusätzliche Kleidung mitnehmen solltest.
Nutze Karte und Höhenprofil, um exponierte Abschnitte besser einzuschätzen und deinen Startzeitpunkt sinnvoll festzulegen. Auf langen Bergstrecken ist eine gute Wetterentscheidung oft der Unterschied zwischen einem kontrollierten Rennen und reiner Schadensbegrenzung.
Trainingspläne
Wetterbewusstsein ist Teil der Rennstrategie. Ein angepasster Plan bereitet deine Fitness auf Gelände und Distanz vor.
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